References of "Brüll, Christoph"
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See detailFranz Thedieck (1900-1995) und das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik "von Weimar nach Bonn": eine biographische Annäherung
Brüll, Christoph ULg

in Thomes, Paul (Ed.) Zwischen Narration und Methode. Neue Impulse in der historischen Biographieforschung (in press)

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See detailAls Staat stabilisiert, als Nation gescheitert? Belgien in der Nachkriegszeit (1945-ca. 1950)
Brüll, Christoph ULg

Scientific conference (2015, September 09)

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See detailDie "Preußische Wallonie im Ersten Weltkrieg" (1914-1920)
Brüll, Christoph ULg

Conference given outside the academic context (2015)

Die deutschsprachigen Belgier betrachten ihre jüngere Geschichte zumeist aus der Perspektive einer Minderheit. Die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg vor hundert Jahren bietet Christoph Brüll den Anlass ... [more ▼]

Die deutschsprachigen Belgier betrachten ihre jüngere Geschichte zumeist aus der Perspektive einer Minderheit. Die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg vor hundert Jahren bietet Christoph Brüll den Anlass, sich mit der damals wohl kleinsten Minderheit des deutschen Kaiserreiches zu befassen: den rund 10.000 „preußischen Wallonen“ im Kreis Malmedy. Der Vortrag fragt nach deren Identität im Kaiserreich, wo sie zu Kollateralopfern der gegen größere Minderheiten gerichteten Germanisierungspolitik wurden, woraus ein wallonischer Kulturpartikularismus an der deutsch-belgischen Grenze resultierte. Dabei wird auch die Offenheit dieser Grenze vor dem August 1914 deutlich, die durch intensive grenzüberschreitende soziale, wirtschaftliche und auch kulturelle Kontakte gekennzeichnet ist. Umso dramatischer wurde dort der Beginn des Ersten Weltkriegs empfunden. Die Haltung der Bevölkerung während dieses Kriegs ist jedoch von der Forschung bisher kaum in den Blick genommen worden. Der Prozess einer sich beschleunigenden Nationalisierung der kleinen Region und die Reaktion der Bevölkerung darauf werden anhand verschiedener Aspekte wie Militär, Kirche und Schule dargestellt. Der Vortrag geht auch auf die Erfahrung des Kriegsendes und der darauf folgenden Besatzungszeit durch britische Truppen, die im August 1919 von belgischen Soldaten abgelöst wurden, ein. Nicht zuletzt unternimmt er den Versuch, die Entwicklung der Jahre 1914-1920 nicht von ihrem Ende – d.h. aus der Sicht des Staatenwechsels von 1920 – zu betrachten, womit die Kriegs- und Nachkriegserfahrung der Bevölkerung in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt . [less ▲]

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See detailKollaboration in Belgien im Zweiten Weltkrieg: Geschichte und Nachgeschichte
Brüll, Christoph ULg

Conference given outside the academic context (2015)

Mit schöner Regelmäßigkeit – zuletzt anlässlich der Regierungsbildung im letzten Herbst – sorgt das Thema „Kollaboration“ für Debatten und Auseinandersetzungen, die oft unterschiedliche Wahrnehmungen im ... [more ▼]

Mit schöner Regelmäßigkeit – zuletzt anlässlich der Regierungsbildung im letzten Herbst – sorgt das Thema „Kollaboration“ für Debatten und Auseinandersetzungen, die oft unterschiedliche Wahrnehmungen im Norden und im Süden des Landes deutlich werden lassen. Bedauerlich ist dabei besonders, wie in ebenso schöner Regelmäßigkeit grundlegende Fakten ignoriert und somit die Debatten vorwiegend auf emotionaler Ebene geführt werden. In seinem Vortrag möchte der Historiker Dr. Christoph Brüll (FNRS/Universität Lüttich) zunächst einmal diese Fakten sprechen lassen, dann aber auch erklären, wie es dazu kommt, dass die Kollaborationsproblematik bis heute die Gemüter erhitzen kann. Dazu wird er zunächst einen Blick auf die Entstehung der Kollaboration, auf ihren Platz in der belgischen Kriegsgesellschaft, auf Motivationen und Handlungen von Kollaborateuren werfen, also eine Geschichte der Kollaboration präsentieren. Dazu gehört jedoch auch ihre Nachgeschichte, die nun schon seit 1945 andauert, und bei der die Nachkriegssäuberungen und die Erinnerung an sie eine wichtige Rolle spielen. Im Vortrag werden dabei die Forschungen jüngerer belgischer Historiker vorgestellt, die zeigen, welche Herausforderung die Geschichte und Nachgeschichte der Kollaboration an die belgische(n) Gesellschaft(en) stellen, aber auch, dass es sich keinesfalls um ein rein belgisches Problem handelt. Im letzten Teil bezieht Christoph Brüll dann die heutige Deutschsprachige Gemeinschaft in den Vortrag ein und fragt nach deren Platz in einer belgischen Geschichte von Kriegs- und Nachkriegszeit. [less ▲]

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See detailCompte rendu de Ulrich Herbert, Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert
Brüll, Christoph ULg

in Wissenschaftlicher Literaturanzeiger [=WLA] (2015)

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See detailLa période hollandaise en Belgique
Brüll, Christoph ULg

Conference given outside the academic context (2015)

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See detailCharles de Gaulle vu par l'ambassade belge en Allemagne (1958-1969)
Brüll, Christoph ULg

in Lanneau, Catherine; Depagie, Francis (Eds.) De Gaulle et la Belgique (2015)

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See detailBelgien
Brüll, Christoph ULg

in Deutsches Historisches Museum (Ed.) 1945. Niederlage. Befreiung. Neuanfang. Zwölf Länder Europas nach dem Zweiten Weltkrieg (2015)

„Sie sind da!“, der Jubel über die Befreiung des Landes Anfang September 1944 kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Nachkriegszeit in Belgien von etlichen Spannungen geprägt war. So standen vor ... [more ▼]

„Sie sind da!“, der Jubel über die Befreiung des Landes Anfang September 1944 kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Nachkriegszeit in Belgien von etlichen Spannungen geprägt war. So standen vor allem die „Königsfrage“ und die Verfolgung der Kollaboration einer politischen Stabilisierung entgegen. Gleichzeitig erlebte Belgien einen deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung und die wegweisende Neuorientierung der Außenpolitik von der Neutralität zur Einbindung in die westlichen Bündnisse. [less ▲]

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See detailUnter Ideologieverdacht. Zur Auseinandersetzung mit Francis Fukuyamas End of History und Samuel P. Huntingtons Clah of Civilizations in Deutschland
Brüll, Christoph ULg

in Engels, David (Ed.) Von Platon bis Fukuyama. Biologistische und zyklische Konzepte in der Geschichtsphilosophie der Antike und des Abendlandes (2015)

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See detailFerdinand de Macar (1847-1863)
Brüll, Christoph ULg

in Raxhon, Philippe (Ed.) Les Gouverneurs de la Province de Liège. Histoire d'une fonction, mémoire d'une action (2015)

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See detailLouis Pirard (1927-1937)
Brüll, Christoph ULg

in Raxhon, Philippe (Ed.) Les Gouverneurs de la Province de Liège. Histoire d'une fonction, mémoire d'une action (2015)

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See detailEdmond de la Coste (1846-1847)
Brüll, Christoph ULg

in Raxhon, Philippe (Ed.) Les Gouverneurs de la Province de Liège. Histoire d'une fonction, mémoire d'une action (2015)

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See detailEupen-Malmedy
Brüll, Christoph ULg

in Gruner, Wolf; Osterloh, Jörg (Eds.) The Greater German Reich and the Jews. Nazi Persecution Policies in the Annexed Territories 1935-1945 (2015)

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See detailLa politique belge dans la question allemande (1945-1990) : une politique de sécurité ?
Brüll, Christoph ULg

in Wintgens, Sophie; Grandjean, Geoffrey; Vanhaeren, Stéphanie (Eds.) L'insécurité en question. Définition, enjeux et perspectives (2015)

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See detailBelgien- und Deutschlandbilder als Spiegel der ostbelgischen Nachkriegsgesellschaft
Brüll, Christoph ULg

Conference (2014, December 13)

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See detail"Preußisch-deutsch" und "wallonisch". Zur Identitätsproblematik der Malmedyer Wallonie im Ersten Weltkrieg
Brüll, Christoph ULg

Conference (2014, November 15)

Durch die Artikel 32-34 des Versailler Vertrags wurden die beiden deutschen Grenzkreise Eupen und Malmedy nach einer umstrittenen Volksbefragung im Jahr 1920 Belgien zugeschlagen. Dabei wies der Kreis ... [more ▼]

Durch die Artikel 32-34 des Versailler Vertrags wurden die beiden deutschen Grenzkreise Eupen und Malmedy nach einer umstrittenen Volksbefragung im Jahr 1920 Belgien zugeschlagen. Dabei wies der Kreis Malmedy eine Besonderheit auf: er war zwei- bzw. dreisprachig Deutsch-Wallonisch-Französisch. Tatsächlich waren rund 10.000 Wallonen seit den Entscheidungen des Wiener Kongresses von 1815 Bürger Preußens und später des Kaiserreichs gewesen. Der Beitrag fragt nach ihrer Identität im Kaiserreich, wo sie zu Kollateralopfern der gegen größere Minderheiten gerichteten Germanisierungspolitik wurden, woraus ein wallonischer Kulturpartikularismus an der deutsch-belgischen Grenze resultierte. Dabei wird auch deren Offenheit während des langen 19. Jahrhunderts deutlich, die durch intensive grenzüberschreitende soziale, wirtschaftliche und auch kulturelle Kontakte gekennzeichnet ist. Der Beginn des Ersten Weltkriegs wurde deshalb als umso dramatischer empfunden. Die Haltung der Bevölkerung in der so genannten Preußischen Wallonie während des Kriegs ist jedoch bisher von der Forschung kaum in den Blick genommen worden. Deutlich lässt sich jedoch der Einfluss eines sich nunmehr erheblich beschleunigenden Nationalisierungsprozesses an der Grenze zum besetzten Belgien ausmachen. Auf der Grundlage der im Staatsarchiv Eupen erhaltenen Bestände des Kreisarchivs Malmedy im Kreis sollen die Auswirkungen des Krieges auf die kleinste Minderheit im Westen dargestellt werden. Gefragt werden soll nach Misstrauensbekundungen „von oben“, nach potentiellen Loyalitätskonflikten, z.B. in Form von Desertionen, ggf. nach Nachkriegsvorstellungen der Betroffenen und nach einem Wandel von Zugehörigkeitsgefühlen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf jene (überaus seltenen) Akteure gelegt, die schon vor 1914 einen Anschluss des Gebietes an Belgien gefordert hatten und die sich der besonderen Aufmerksamkeit der preußischen Behörden gewiss sein konnten. Kaum zu überschätzen ist auch die Bedeutung der Pfarrer, die in einer als streng katholisch geltenden Region erheblichen Einfluss auf das politisch-gesellschaftliche Leben und – selbstverständlich – auf die Trauerarbeit für gefallene Soldaten (deren Zahl sich auf einige Hundert beläuft) nahmen. Nicht zuletzt stellt sich die Frage nach der Erfahrung des Kriegsendes und der darauf folgenden Besatzungszeit durch britische Truppen, die im August 1919 von belgischen Soldaten abgelöst wurden. Diese Fragen sind bisher, so sie denn überhaupt gestellt worden sind, zumeist aus der Perspektive des Staatenwechsels von 1920 beantwortet worden. Der Kampf einiger Akteure für die Behauptung einer wallonischen Identität innerhalb des Kaiserreichs wurde in der belgisch-nationalen Historiographie zu einem Kampf für die Eingliederung durch Belgien umgedeutet, die Zugehörigkeit zu Preußen zum dark age der lokalen Vergangenheit erklärt – wobei die Zugehörigkeit zur französisch-wallonischen Sprachgemeinschaft hier eine andere Ausgangslage schaffte als für ebenfalls an Belgien abgetretenen deutschsprachigen Gemeinden um die Städte Eupen und St. Vith. Diese Narrative entfalteten ihre durchschlagende Wirkung jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg und der 1940 erfolgten Wiedereingliederung Eupen-Malmedys durch das „Großdeutsche Reich“. Der Beitrag unternimmt den Versuch, die Entwicklung der Jahre 1914-1920 nicht von ihrem Ende her zu betrachten, wobei der – bisher vernachlässigten – erfahrungsgeschichtlichen Perspektive besondere Bedeutung zukommt. Insofern zielt er ebenfalls darauf ab, die Grenzgeschichte aus der Zentrum-Peripherie-Perspektive zu lösen und – auch sehr kleine – Grenzregionen als Akteur (und nicht als bloßes Objekt) zu fassen. [less ▲]

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See detailDebatte über Kollaboration. Tristes Spektakel
Brüll, Christoph ULg

Article for general public (2014)

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