References of "Brüll, Christoph"
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Peer Reviewed
See detailL’historiographie et la réception de l’idéologie nationale-socialiste en Belgique
Brüll, Christoph ULg

in Dard, Olivier; Grunewald, Michel; Puschner, Uwe (Eds.) Confrontation(s) au nazisme / Auseinandersetzung(en) mit dem Nationalsozialismus. Hommes politiques, journalistes, publicistes, experts et intellectuels dans l'Europe francophone et germanophone (1919-1949) / Intellektuelle, Journalisten, Publizisten, Wissenschaftler und Politiker im deutsch- und französischsprachigen Europa (1919 bis 1949). Vol. 1: Savoirs et opinions publiques (in press)

Die Behandlung der nationalsozialistischen Ideologie durch die belgischen Historiker hängt eng mit der Entwicklung der Historiographie zu den Rechtsparteien und der zum Zweiten Weltkrieg in Belgien ... [more ▼]

Die Behandlung der nationalsozialistischen Ideologie durch die belgischen Historiker hängt eng mit der Entwicklung der Historiographie zu den Rechtsparteien und der zum Zweiten Weltkrieg in Belgien zusammen. Die Forschung, die beiderseits der Sprachengrenze durchgeführt wurde, betraf hauptsächlich das rechtskatholische Milieu sowie die Jugend- und Studentenbewegungen. Es entstand eine Reihe von Studien, die dem belgischen Nationalismus und den Nationalismen in Belgien gewidmet waren und die das Verhältnis von Demokratie und Faschismus in diesem Kontext befragten. Mitte der 1990er Jahre erschienen dann die wichtigsten Studien zur belgischen Kollaboration. Die Historiographie im französischsprachigen Landesteil privilegierte die Erforschung einzelner Lebensläufe. Die flämischen Historiker haben sich zuletzt wieder mehr mit dem mentalen und ideologischen Hintergrund der Kollaborateure beschäftigt. Die Bestandsaufnahme ermöglicht einige allgemeine Beobachtungen. Es gibt keine Publikation, die systematisch die Zirkulation der nationalsozialistischen Ideologie aufgearbeitet hätte. Es ist unbestreitbar, dass das katholische Milieu im Zentrum der Frage nach der Auseinandersetzung mit dem NS stand. Nationalsozialistische Ideen zirkulierten in Belgien im Wesentlichen durch einige mit der Dynamik einer „Revolution von rechts“ sympathisierenden Schriften, durch Reiseberichte und durch die Artikel der Deutschland-Korrespondenten der belgischen Presse. Ein Periodisierungsvorschlag ist schwierig. Zunächst spricht vieles dafür, sich an die bekannten Zäsuren zu halten. Es gilt jedoch zu nuancieren: 1940 ist – bedingt durch die Besatzung – eine starke Zäsur; das gilt nur bedingt für 1933. Die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem NS ist einerseits älter, andererseits ist die Bedeutung der „Machtergreifung“ von den Zeitgenossen kaum erkannt worden. Schließlich darf man wohl festhalten, dass diese Auseinandersetzung in Belgien immer marginal geblieben ist. [less ▲]

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See detailMoresnet-Neutre (1816-1919): Histoire et mémoire d'une curiosité géopolitique
Brüll, Christoph ULg

Conference given outside the academic context (2017)

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See detailEin Schattendasein in der Geschichtsschreibung. Wenige Blicke auf die Zwischenräume im langen 19. Jahrhundert
Brüll, Christoph ULg; Lejeune, Carlo

in Lejeune, Carlo (Ed.) Grenzerfahrungen. Eine Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Vol. 3: Code Civil, beschleunigte Moderne und Dynamiken des Beharrens (1794-1919) (2017)

Die Sekundärliteratur zum langen 19. Jahrhundert zwischen Göhl und Our ist übersichtlich. Dieser Grenz- und Übergangsraum wird meist mit Blick auf die Zentren analysiert. Dabei wird die Modernisierung mit ... [more ▼]

Die Sekundärliteratur zum langen 19. Jahrhundert zwischen Göhl und Our ist übersichtlich. Dieser Grenz- und Übergangsraum wird meist mit Blick auf die Zentren analysiert. Dabei wird die Modernisierung mit der Nationalisierung gleichgesetzt. Die Grenzerfahrungen bleiben weitgehend ausgeblendet. Die Grenzregion als „Zwischenraum“ zwischen Nationalstaaten zu betrachten, bleibt eine aktuelle Herausforderung für die Geschichtsschreibung in dieser Region. Einblicke in die Vielfalt unterschiedlicher Sichtweisen und Geschichtsbilder über eine spannende Zeit. [less ▲]

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See detailDie beständige Suche nach Heimaten. Über Lebensperspektiven von Auswanderern, Einwanderern und Minderheiten
Giesdorf, Jens; Lindig, Anja; Brüll, Christoph ULg

in Lejeune, Carlo (Ed.) Grenzerfahrungen. Eine Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Vol. 3: Code Civil, beschleunigte Moderne und Dynamiken des Beharrens (1794-1919) (2017)

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See detailZeit-Räume im langen 19. Jahrhundert. Erfahrungen von Verdichtung, Beschleunigung und Beharrung
Brüll, Christoph ULg; Fickers, Andreas

in Lejeune, Carlo (Ed.) Grenzerfahrungen. Eine Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Vol. 3: Code Civil, beschleunigte Moderne und Dynamiken des Beharrens (1794-1919) (2017)

Der Begriff des Zeitraums ist eine Besonderheit der deutschen Sprache. Zeit und Raum müssen in der historischen Betrachtung gemeinsam gedacht werden. Doch über welche Zeit reden wir in diesem Band? Wie ... [more ▼]

Der Begriff des Zeitraums ist eine Besonderheit der deutschen Sprache. Zeit und Raum müssen in der historischen Betrachtung gemeinsam gedacht werden. Doch über welche Zeit reden wir in diesem Band? Wie können historische Brüche und Kontinuitäten erfasst und als Teil einer globalen Geschichte gedeutet werden? Über welchen Raum reden wir? Waren die Grenzregionen zwischen Rhein und Maas nur Randregionen, deren Bedeutung allein aus dem Blickwinkel der Zentren deutlich wird? Oder waren sie eher Zwischenräume, deren Potenzial aus dem Miteinander über alle Grenzen hinweg gelesen werden kann? Grundsätzliche Fragen, zahlreiche Anregungen und Beispiele über Zeit und Raum im langen 19. Jahrhundert und das Konzept dieses Bandes. [less ▲]

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See detailEupen-Malmedy und die deutsch-belgischen Beziehungen seit 1945
Brüll, Christoph ULg

Scientific conference (2016, December 15)

Eigentlich liegt der Fall klar: nach der Befreiung im Herbst 1944 wurde das kleine Grenzgebiet von Eupen-Malmedy, das im Mai 1940 vom „Großdeutschen Reich“ annektiert worden war, wieder belgisch. Der ... [more ▼]

Eigentlich liegt der Fall klar: nach der Befreiung im Herbst 1944 wurde das kleine Grenzgebiet von Eupen-Malmedy, das im Mai 1940 vom „Großdeutschen Reich“ annektiert worden war, wieder belgisch. Der deutsch-belgische Ausgleichsvertrag vom September 1956 bekräftigte dies nochmals. Doch wurde diese offizielle Position zwar im Bonner Auswärtigen Amt vertreten, jedoch nicht von allen Ministerien geteilt. Vor allem durch das Bundesministerium für Gesamtdeutsche Fragen erfolgte nach 1949 eine „Betreuung“ für die Minderheit, die Fragen nach den Kontinuitäten zur Vorkriegszeit aufwirft. Wenn auch die belgische Souveränität in den „Ostkantonen“ nicht mehr offen infrage gestellt wurde, fand dort in kleinem Umfang eine geheim gehaltene „Förderung“ kulturpolitischer Tätigkeiten statt – auch weil der belgische Staat nur wenige finanzielle Mittel bereitstellte. Erst mit der sich anbahnenden Schaffung einer „deutschen Kulturgemeinschaft“ im Zuge der ersten Verfassungsrevision in Belgien und nach dem Eintritt der SPD in die Bundesregierung wurde diese finanzielle Hilfe Ende der 1960er Jahre eingestellt. An ihre Stelle traten nunmehr deutsche Stiftungen, was Ende der 1980er Jahre zu einem politischen Skandal in der heutigen Deutschsprachigen Gemeinschaft führte. Der Vortrag fragt nach der Bedeutung von „Eupen-Malmedy“ für das deutsch-belgische Verhältnis seit 1945 und zeigt die Schwierigkeiten für die westdeutschen Akteure, eine auswärtige Kulturpolitik zu konzipieren und dabei die Fallen der Vergangenheit zu vermeiden. [less ▲]

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See detailL'échec de Weimar et l'avènement du régime national-socialiste
Brüll, Christoph ULg

Conference given outside the academic context (2016)

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See detailDas Ende der Phantomschmerzen. Die Bundesrepublik und "Eupen-Malmedy"
Brüll, Christoph ULg

Scientific conference (2016, October 28)

Eigentlich liegt der Fall klar: nach der Befreiung im Herbst 1944 wurde das kleine Grenzgebiet von Eupen-Malmedy, das im Mai 1940 vom „Großdeutschen Reich“ annektiert worden war, wieder belgisch. Der ... [more ▼]

Eigentlich liegt der Fall klar: nach der Befreiung im Herbst 1944 wurde das kleine Grenzgebiet von Eupen-Malmedy, das im Mai 1940 vom „Großdeutschen Reich“ annektiert worden war, wieder belgisch. Der deutsch-belgische Ausgleichsvertrag vom September 1956 bekräftigte dies nochmals. Doch wurde diese offizielle Position zwar im Bonner Auswärtigen Amt vertreten, jedoch nicht von allen Ministerien geteilt. Vor allem durch das Bundesministerium für Gesamtdeutsche Fragen erfolgte nach 1949 eine „Betreuung“ für die Minderheit, die Fragen nach den Kontinuitäten zur Vorkriegszeit aufwirft. Wenn auch die belgische Souveränität in den „Ostkantonen“ nicht mehr offen infrage gestellt wurde, fand dort in kleinem Umfang eine geheim gehaltene „Förderung“ kulturpolitischer Tätigkeiten statt – auch weil der belgische Staat nur wenige finanzielle Mittel bereitstellte. Erst mit der sich anbahnenden Schaffung einer „deutschen Kulturgemeinschaft“ im Zuge der ersten Verfassungsrevision in Belgien und nach dem Eintritt der SPD in die Bundesregierung wurde diese finanzielle Hilfe Ende der 1960er Jahre eingestellt. An ihre Stelle traten nunmehr deutsche Stiftungen, was Ende der 1980er Jahre zu einem politischen Skandal in der heutigen Deutschsprachigen Gemeinschaft führte. Der Vortrag fragt nach der Bedeutung von „Eupen-Malmedy“ für das deutsch-belgische Verhältnis seit 1945 und zeigt die Schwierigkeiten für die westdeutschen Akteure, eine auswärtige Kulturpolitik zu konzipieren und dabei die Fallen der Vergangenheit zu vermeiden. [less ▲]

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See detailLe clergé à Eupen-Malmedy durant l'entre-deux-guerres
Brüll, Christoph ULg

Conference given outside the academic context (2016)

Depuis les premières publications sur l’évolution dans les territoires devenus belges en 1920, on sait que le clergé y avait un rôle politique important dans les débats politiques tendus de l’entre-deux ... [more ▼]

Depuis les premières publications sur l’évolution dans les territoires devenus belges en 1920, on sait que le clergé y avait un rôle politique important dans les débats politiques tendus de l’entre-deux-guerres. Comme le reste de la population, il est tiraillé entre deux patries – Belgique et Allemagne –, mais il l’est surtout aussi entre deux évêchés – Liège et Cologne. L’expérience des prêtres dans la région frontalière belgo-allemande illustre alors, parfois douloureusement, le champ de tension entre l’aspiration universelle de l’Église catholique et les convictions national(ist)es de ceux qui la représentent sur place. [less ▲]

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See detailDas Grenzland in den belgisch-deutschen Nachkriegsbeziehungen (1944-1958)
Brüll, Christoph ULg

Conference given outside the academic context (2016)

Detailed reference viewed: 36 (0 ULg)
See detailJustiz und Recht in Eupen-Malmedy (1940-1944)
Brüll, Christoph ULg

Conference given outside the academic context (2016)

Detailed reference viewed: 21 (0 ULg)
See detailGeschichtsvereine und Geschichtsbewusstsein in der DG (3. Teil)
Brüll, Christoph ULg

Article for general public (2016)

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See detailL'Université de Liège et l'Allemagne durant l'entre-deux-guerres
Brüll, Christoph ULg

Scientific conference (2016, February 17)

The European scientific world was deeply affected by the Great War. Most links between academics were disrupted, and scholars gathered in two opposing groups. “Cultural demobilization” was a difficult ... [more ▼]

The European scientific world was deeply affected by the Great War. Most links between academics were disrupted, and scholars gathered in two opposing groups. “Cultural demobilization” was a difficult process. Until the middle of the 1920s, institutions would impose a “boycott” on the adversary camp, and few dared to transgress or ignore this. Taking the example of the historians, the conference will evoke the controversies caused by the renewal of scientific relations in Germany, in France and in Belgium. The efforts for the rebuilding of a common intellectual horizon were again frustrated by the rise of the Nazis in 1933. [less ▲]

Detailed reference viewed: 20 (1 ULg)
See detailGeschichtsvereine und Geschichtsbewusstsein in der DG (2. Teil)
Brüll, Christoph ULg

Article for general public (2016)

Detailed reference viewed: 30 (1 ULg)
See detailGeschichtsvereine und Geschichtsbewusstsein in der DG (1. Teil)
Brüll, Christoph ULg

Article for general public (2016)

Detailed reference viewed: 24 (1 ULg)
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See detailFranz Thedieck (1900-1995) und das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik "von Weimar nach Bonn": eine biographische Annäherung
Brüll, Christoph ULg

in Thomes, Paul (Ed.) Von der Narration zur Methode. Neue Impulse in der historischen Biographieforschung (2016)

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Peer Reviewed
See detailCompte rendu de Vincent Artuso, La "question juive" au Luxembourg (1933-1941)
Brüll, Christoph ULg

in Hemecht : Zeitschrift für Luxemburger Geschichte = Revue d'Histoire Luxembourgeoise (2016), (3), 378-382

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Peer Reviewed
See detailUn diplomate allemand en Belgique. Werner von Bargen (1898-1975) dans le débat autour de l’Auswärtiges Amt durant le « Troisième Reich » et dans la jeune République fédérale d’Allemagne
Brüll, Christoph ULg

in Dumoulin, Michel; Lanneau, Catherine (Eds.) La biographie individuelle et collective dans le champ des relations internationales (2016)

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