References of "Brüll, Christoph"
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See detailFranz Thedieck (1900-1995) und das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik "von Weimar nach Bonn": eine biographische Annäherung
Brüll, Christoph ULg

in Thomes, Paul (Ed.) Zwischen Narration und Methode. Neue Impulse in der historischen Biographieforschung (in press)

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See detailLa période hollandaise en Belgique
Brüll, Christoph ULg

Conference given outside the academic context (2015)

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See detailBelgien- und Deutschlandbilder als Spiegel der ostbelgischen Nachkriegsgesellschaft
Brüll, Christoph ULg

Conference (2014, December 13)

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Peer Reviewed
See detail"Preußisch-deutsch" und "wallonisch". Zur Identitätsproblematik der Malmedyer Wallonie im Ersten Weltkrieg
Brüll, Christoph ULg

Conference (2014, November 15)

Durch die Artikel 32-34 des Versailler Vertrags wurden die beiden deutschen Grenzkreise Eupen und Malmedy nach einer umstrittenen Volksbefragung im Jahr 1920 Belgien zugeschlagen. Dabei wies der Kreis ... [more ▼]

Durch die Artikel 32-34 des Versailler Vertrags wurden die beiden deutschen Grenzkreise Eupen und Malmedy nach einer umstrittenen Volksbefragung im Jahr 1920 Belgien zugeschlagen. Dabei wies der Kreis Malmedy eine Besonderheit auf: er war zwei- bzw. dreisprachig Deutsch-Wallonisch-Französisch. Tatsächlich waren rund 10.000 Wallonen seit den Entscheidungen des Wiener Kongresses von 1815 Bürger Preußens und später des Kaiserreichs gewesen. Der Beitrag fragt nach ihrer Identität im Kaiserreich, wo sie zu Kollateralopfern der gegen größere Minderheiten gerichteten Germanisierungspolitik wurden, woraus ein wallonischer Kulturpartikularismus an der deutsch-belgischen Grenze resultierte. Dabei wird auch deren Offenheit während des langen 19. Jahrhunderts deutlich, die durch intensive grenzüberschreitende soziale, wirtschaftliche und auch kulturelle Kontakte gekennzeichnet ist. Der Beginn des Ersten Weltkriegs wurde deshalb als umso dramatischer empfunden. Die Haltung der Bevölkerung in der so genannten Preußischen Wallonie während des Kriegs ist jedoch bisher von der Forschung kaum in den Blick genommen worden. Deutlich lässt sich jedoch der Einfluss eines sich nunmehr erheblich beschleunigenden Nationalisierungsprozesses an der Grenze zum besetzten Belgien ausmachen. Auf der Grundlage der im Staatsarchiv Eupen erhaltenen Bestände des Kreisarchivs Malmedy im Kreis sollen die Auswirkungen des Krieges auf die kleinste Minderheit im Westen dargestellt werden. Gefragt werden soll nach Misstrauensbekundungen „von oben“, nach potentiellen Loyalitätskonflikten, z.B. in Form von Desertionen, ggf. nach Nachkriegsvorstellungen der Betroffenen und nach einem Wandel von Zugehörigkeitsgefühlen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf jene (überaus seltenen) Akteure gelegt, die schon vor 1914 einen Anschluss des Gebietes an Belgien gefordert hatten und die sich der besonderen Aufmerksamkeit der preußischen Behörden gewiss sein konnten. Kaum zu überschätzen ist auch die Bedeutung der Pfarrer, die in einer als streng katholisch geltenden Region erheblichen Einfluss auf das politisch-gesellschaftliche Leben und – selbstverständlich – auf die Trauerarbeit für gefallene Soldaten (deren Zahl sich auf einige Hundert beläuft) nahmen. Nicht zuletzt stellt sich die Frage nach der Erfahrung des Kriegsendes und der darauf folgenden Besatzungszeit durch britische Truppen, die im August 1919 von belgischen Soldaten abgelöst wurden. Diese Fragen sind bisher, so sie denn überhaupt gestellt worden sind, zumeist aus der Perspektive des Staatenwechsels von 1920 beantwortet worden. Der Kampf einiger Akteure für die Behauptung einer wallonischen Identität innerhalb des Kaiserreichs wurde in der belgisch-nationalen Historiographie zu einem Kampf für die Eingliederung durch Belgien umgedeutet, die Zugehörigkeit zu Preußen zum dark age der lokalen Vergangenheit erklärt – wobei die Zugehörigkeit zur französisch-wallonischen Sprachgemeinschaft hier eine andere Ausgangslage schaffte als für ebenfalls an Belgien abgetretenen deutschsprachigen Gemeinden um die Städte Eupen und St. Vith. Diese Narrative entfalteten ihre durchschlagende Wirkung jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg und der 1940 erfolgten Wiedereingliederung Eupen-Malmedys durch das „Großdeutsche Reich“. Der Beitrag unternimmt den Versuch, die Entwicklung der Jahre 1914-1920 nicht von ihrem Ende her zu betrachten, wobei der – bisher vernachlässigten – erfahrungsgeschichtlichen Perspektive besondere Bedeutung zukommt. Insofern zielt er ebenfalls darauf ab, die Grenzgeschichte aus der Zentrum-Peripherie-Perspektive zu lösen und – auch sehr kleine – Grenzregionen als Akteur (und nicht als bloßes Objekt) zu fassen. [less ▲]

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See detailDebatte über Kollaboration. Tristes Spektakel
Brüll, Christoph ULg

Article for general public (2014)

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See detailWie und warum erinnert man an den Ersten Weltkrieg? Eine europäische Perspektive
Brüll, Christoph ULg

Scientific conference (2014, October 10)

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See detailRegards sur la "Wallonie prussienne" et la Première Guerre mondiale
Brüll, Christoph ULg

Conference given outside the academic context (2014)

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See detailUne frontière comme lieu de mémoire : l'espace frontalier belgo-allemand
Brüll, Christoph ULg

Article for general public (2014)

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See detailLe poids d'août 1914 dans les relations belgo-allemandes (1914-1964)
Brüll, Christoph ULg

Conference (2014, August 20)

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See detailWarum sollen wir uns an den Ersten Weltkrieg erinnern?
Brüll, Christoph ULg

Conference given outside the academic context (2014)

Die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg ist derzeit allgegenwärtig. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass die Medien über den „Großen Krieg“ berichten. Die Erinnerung an „1914-1918“ scheint Pflichtprogramm für ... [more ▼]

Die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg ist derzeit allgegenwärtig. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass die Medien über den „Großen Krieg“ berichten. Die Erinnerung an „1914-1918“ scheint Pflichtprogramm für die Gesellschaft des Jahres 2014. Doch warum ist dies so? Was kann uns ein 100 Jahre zurückliegendes Ereignis heute noch sagen? Der Vortrag fragt nach Erklärung für diese starke Präsenz der Vergangenheit in der Gegenwart. Es reicht dabei nicht zu sagen, dass man aus der Geschichte lernen will. Die Beziehungen zwischen Geschichte und Erinnerung am Beispiel des Ersten Weltkriegs sind überaus vielschichtig und haben Folgen für die Gegenwart, derer wir uns oft gar nicht bewusst sind. An den Vortrag schließt eine Diskussion mit dem Publikum an. [less ▲]

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See detailZur Kontinuitätsproblematik in der ostbelgischen Nachkriegszeit
Brüll, Christoph ULg

Conference (2014, February 22)

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See detailLe poids d'août 1914 dans les relations belgo-allemandes, 1914-1964
Brüll, Christoph ULg

in Bulletin d'Information du Centre Liégeois d'Histoire et d'Archéologie Militaires (2014), 137

L’affrontement belgo-allemand autour de la prétendue implication de la population civile dans la résistance militaire contre l’armée allemande – qualifié de « Franktireurkrieg » ou de « Volkskrieg » par ... [more ▼]

L’affrontement belgo-allemand autour de la prétendue implication de la population civile dans la résistance militaire contre l’armée allemande – qualifié de « Franktireurkrieg » ou de « Volkskrieg » par les Allemands et de « légendes des francs-tireurs » du côté belge – commence pendant la guerre et il montre ou, du moins, laisse soupçonner pourquoi il a duré jusque dans les années 1960. Cet affrontement se joue sur plusieurs registres : celui des deux États – mais aussi de la France et de la Grande-Bretagne – où il sera assez virulent durant l’entre-deux-guerres et celui de la science historique, surtout après 1945, quand aussi bien les séquelles de la Seconde Guerre mondiale que le rapprochement politique rapide entre la Belgique et l’Allemagne de l’ouest diminueront son importance politique. Cela a notamment eu pour conséquence pour ce qu’on appelle la « mémoire collective », qu’elle est devenue une mémoire essentiellement locale – comme l’ont montré Johne Horne et Alan Kramer dans leur étude sur les atrocités allemandes en Belgique et au Nord de la France à laquelle cette contribution emprunte beaucoup d’éléments . Sans prétendre à l’exhaustivité, je voudrais dans la suite donner une série d’exemples témoignant de ce que j’appelle « le poids » d’août 1914, abordant des questions diplomatiques, scientifiques et, à certains endroits, biographiques autour de cet affrontement. [less ▲]

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See detailCent ans après : comprendre les événements d'août 1914
Bechet, Christophe ULg; Brüll, Christoph ULg; Lanneau, Catherine ULg

in Bulletin d'Information du Centre Liégeois d'Histoire et d'Archéologie Militaires (2014), 137

Le 20 août 1914, des soldats allemands fusillent quinze Liégeois sur la place de l’Université. Au cours de la nuit, deux Liégeoises meurent également à la suite de l’incendie de leur immeuble. Dans les ... [more ▼]

Le 20 août 1914, des soldats allemands fusillent quinze Liégeois sur la place de l’Université. Au cours de la nuit, deux Liégeoises meurent également à la suite de l’incendie de leur immeuble. Dans les quartiers voisins, soixante-cinq personnes trouvent la mort sous les balles allemandes. Plus de quatre cents personnes sont déportées dans des camps allemands dans les environs de Münster. Ces faits violents n’avaient alors aucun lien avec les opérations militaires allemandes en Belgique. En revanche, ils sont à placer dans le contexte des atrocités allemandes, cette violence contre la population civile belge dont la mémoire pèsera lourdement sur les relations belgo-allemandes de l’entre-deux-guerres. Pour le centenaire de ces événements, des historiens de l’Université de Liège se sont penchés sur cet épisode tragique à l’occasion d’un colloque public, en le replaçant dans son contexte historique, à travers les recherches les plus récentes sur les atrocités allemandes, mais également en analysant son impact politique et mémoriel. Il s’agissait d’étudier aussi bien l’événement en tant que tel que ses conséquences pour la mémoire politique liégeoise et de s’interroger in fine sur la signification de la commémoration d’un tel événement cent ans après. [less ▲]

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Peer Reviewed
See detailL'histoire politique, la mémoire et leur réception dans les médias belges, 2004-2014
Brüll, Christoph ULg; Lanneau, Catherine ULg

in Cahiers Mémoire et Politique (2014), 2

Le couple histoire-mémoire est l’un de ceux qui provoquent, dans la sphère des historiens professionnels, les débats les plus passionnés et les interrogations les plus nombreuses. Comment concilier ... [more ▼]

Le couple histoire-mémoire est l’un de ceux qui provoquent, dans la sphère des historiens professionnels, les débats les plus passionnés et les interrogations les plus nombreuses. Comment concilier demande sociale, devoir de mémoire et recherche scientifique sans concessions ? Cette dernière interrogation renvoie, par exemple, à la notion des « valeurs » supposées justifier ou accompagner la recherche historique. En outre, dans une société où l’évaluation et la promotion des enseignants-chercheurs n’est pas indépendante de la demande sociale (et donc, dans une certaine mesure, de leur disponibilité médiatique), la question du rapport de la presse à l’histoire politique et à la mémoire se pose avec acuité. À la fois acteurs et observateurs du champ historico-médiatique belge, nous entendons nous interroger, comme historiens, sur la manière dont la presse écrite belge traite de l’actualité de la recherche en histoire politique. Quels sont les ouvrages et les thèmes qui font l’objet d’une couverture médiatique et comment expliquer les choix opérés ? L’histoire est-elle traitée par des spécialistes et le parcours de ceux-ci peut-il expliquer les options qu’ils prennent ? Dans quelle mesure peut-on vérifier l’assertion selon laquelle il existe en Belgique deux opinions publiques (au moins…), deux sphères médiatiques et, partant, deux mémoires collectives ? Notre terrain d’analyse couvre la dernière décennie et notre corpus de presse rassemble les principaux quotidiens et magazines diffusés en Belgique (Le Soir, La Libre Belgique, La Dernière Heure, Le Vif/L’Express, Le Soir Magazine, De Standaard, De Morgen, Het Laatste Nieuws et Knack). [less ▲]

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See detailDie Wehrmachtjustiz in Belgien als Instrument der Besatzungspolitik
Brüll, Christoph ULg

in Bade, Claudia; Skowronski, Lars; Viebig, Michael (Eds.) NS-Militärjustiz im Zweiten Weltkrieg. Disziplinierungs- und Repressionsinstrument in europäischer Dimension (2014)

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Peer Reviewed
See detailEupen-Malmedy
Brüll, Christoph ULg

in Daniel, Ute; Gatrell, Peter; Janz, Oliver (Eds.) 1914-1918-online. International Encyclopedia of the First World War (2014)

Eupen-Malmedy is the name given to the two districts that Germany ceded to Belgium in 1920 as a consequence of the Treaty of Versailles. This cession and the semblance of a “referendum”, organised in 1920 ... [more ▼]

Eupen-Malmedy is the name given to the two districts that Germany ceded to Belgium in 1920 as a consequence of the Treaty of Versailles. This cession and the semblance of a “referendum”, organised in 1920, turned the territory into a Belgian-German conflict space during the interwar years. [less ▲]

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